Adrian Yass | Blog
Gedanken zu Medien, Gesellschaft, leben und lernen.

Foto: Jan Maltry

Dieses Semester hatte ich das Vergnügen, ein wirklich tolles Projekt zu betreuen: Die Pilotsendung des Heidelred-Magazins. Es war eine etwas ungewöhliche Prüfung. Zur Liveproduktion der Sendung sind nämlich auch noch Pressevertreter gekommen und haben den Prüflingen bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut. Am Ende wurde beim Rhein-Neckar-Fernsehen das Projekt für so gut befunden, dass sie jetzt auch im „richtigen Fernsehen“ läuft:

22.02.2016 - 09:30 Uhr
24.02.2016 - 17:...

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Wie sich die Welt (oder zumindest Deutschland) in nur zwei Jahren verändern kann. Im Oktober 2013 hielt ich das erste Mal das Fach “Storytelling und Drehbuchentwicklung”. Die Prüfungsform darin ist eine Praktische Arbeit in Form eines Kurzfilmdrehbuchs, dass in einem Pitch vorgestellt wird. Die Gewinnergeschichte hat dann die Chance in späteren Seminaren tatsächlich produziert zu werden.

Während sich viele Storytellingvorlesungen (und auch die meiste Literatur) nur mit Drehbüchern für Langf...

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Eine Website? Tatsächlich. Dabei ist das doch schon lange wieder tot. Heute ist man doch „social“. Ach ne, Facebook ist ja auch schon wieder tot. Nun, dann ist dass eben ein Liebhaberstück für Freunde des gestorbenen Mediums Website. Warum auch nicht? In Zeiten in denen Online-Dienste wie turi2 anfangen Bookazines herauszugeben, die das alte Medium „Print“ anhimmeln, erlaube ich mir einfach wieder ein ebenfalls antiquiertes Medium des letzten Jahrtausends zu reaktivieren.

Wären tatsächlich...

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Alle waren die letzten Wochen Charlie. Und die Welt sah einfach aus: Charlie war Symbol der Pressefreiheit. Der Tenor war: Sei Charlie oder du bist Terror­sympathisant. Dann wurde es komplizierter. Die Pegida-Bewegung, die über die „Lügenpresse“ schimpft, war plötzlich Charlie. Alle Politiker waren plötzlich Charlie. Viktor Orbán war Charlie – der ungarische Premier, der in seinem Land die Pressefreiheit nahezu abgeschafft hat. Er war Charlie. Und auch unsere deutschen Politiker ware...

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Wenn wir etwas gestal­ten, dann tun wir das meistens nicht für uns. Wir tun es für je­mand an­ders: Ein­en Kun­den, ein Pub­likum, ein Zuschauer, ein Be­nutzer. Wenn wir diesen je­mand näher spezi­f­iz­ier­en, kom­mt en­tweder eine Per­son heraus (selten­er der Fall) oder eine Per­sonen­gruppe. Dass man diese Per­son­en­gruppe dann Ziel­gruppe nen­nt, dürfte den meisten bekan­nt sein. Die Defin­i­tion dieser Ziel­gruppe gehört seit Ewigkeiten in die Vor­planung j...

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